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Rasenkante aus Metall schneiden, kürzen & anpassen

In der Praxis zeigt sich schnell: Kaum ein Gartenprojekt kommt ohne das Kürzen oder Anpassen von Rasenkanten aus Metall aus. Auch wenn viele Hersteller – so auch wir – standardisierte Längen anbieten, lassen sich individuelle Gartenformen nur selten exakt damit abbilden. Wege enden nicht immer auf den Zentimeter genau, Beete verlaufen in leichten Kurven und Ecken treffen oft in Winkeln aufeinander, die nicht der Norm entsprechen.

Wann und warum muss man eine Metall-Rasenkante schneiden?

Das Schneiden einer Metall-Rasenkante ist deshalb kein Sonderfall, sondern ein völlig normaler Teil beim Setzen von Rasenkanten. Wichtig ist jedoch, dass dieser Arbeitsschritt fachgerecht durchgeführt wird. Unsachgemäßes Kürzen kann nicht nur die Optik beeinträchtigen, sondern auch die Lebensdauer der Rasenkante deutlich verkürzen.

Typische Situationen, in denen eine Rasenkante aus Metall angepasst werden muss, sind:

  • das exakte Abschließen einer Linie am Ende eines Beetes oder Weges
  • das Anpassen von Ecken, die nicht im 90°-Winkel verlaufen
  • das Herstellen sauberer Übergänge zwischen geraden und geschwungenen Abschnitten
  • das Kürzen einzelner Elemente, um Verschnitt zu vermeiden

Gerade bei hochwertigen Materialien wie Edelstahl oder Cortenstahl lohnt es sich, hier sauber zu arbeiten. Ein präziser Schnitt sorgt dafür, dass sich die Kanten später spannungsfrei verbinden lassen, bündig sitzen und ihre Stabilität behalten.

Wichtig zu wissen: Metall-Rasenkanten sind grundsätzlich zum Schneiden geeignet, sofern das richtige Werkzeug verwendet wird und die Schnittkante anschließend korrekt nachbehandelt wird. Herstellerseitig ist das Kürzen vorgesehen – es handelt sich also nicht um eine „Notlösung“, sondern um einen regulären Anpassungsschritt.

Welche Werkzeuge eignen sich zum Schneiden von Metall-Rasenkanten?

Die Wahl des richtigen Werkzeugs entscheidet maßgeblich darüber, ob eine Metall-Rasenkante sauber gekürzt werden kann oder ob unschöne Schnittkanten, Materialverformungen oder sogar Beschädigungen der Oberfläche entstehen. Da Rasenkanten aus Metall in der Regel aus relativ dünnem, aber stabilem Blech bestehen, lassen sie sich mit gängigen Werkzeugen bearbeiten – allerdings nicht mit jedem gleich gut.

Grundsätzlich gilt: Je präziser und kontrollierter der Schnitt, desto besser ist das spätere Ergebnis. Besonders bei sichtbaren Bereichen im Garten, etwa entlang von Terrassen oder im Vorgarten, zahlt sich sauberes Arbeiten aus.

Winkelschleifer („Flex“) – präzise und universell

Mein persönlicher Favourit. Der Winkelschleifer ist das am häufigsten eingesetzte Werkzeug zum Schneiden von Metall-Rasenkanten. Mit einer geeigneten Trennscheibe für Metall lassen sich alle gängigen Materialien – Edelstahl, Cortenstahl, Aluminium und verzinkter Stahl – zuverlässig kürzen.

Der große Vorteil liegt in der Kontrolle: Der Schnitt ist gerade, exakt planbar und auch bei stärkeren Materialstärken sauber durchführbar. Wichtig ist, mit gleichmäßigem Druck zu arbeiten und den Schnitt nicht „abzuwürgen“. Ein zu hoher Druck führt zu Hitzeentwicklung und kann bei beschichteten oder verzinkten Kanten die Oberfläche beschädigen.

Für gerade Schnitte, saubere Enden und exakte Übergänge ist der Winkelschleifer die beste Wahl.

Säbelsäge – gut für kontrollierte Schnitte ohne Funkenflug

Eine Säbelsäge eignet sich besonders dann, wenn in sensiblen Bereichen gearbeitet wird oder Funken vermieden werden sollen, etwa in der Nähe von Holz, trockenem Rasen oder Mulch. Mit einem feinzahnigen Metallsägeblatt lassen sich Rasenkanten ebenfalls präzise schneiden.

Der Schnitt ist etwas langsamer als mit dem Winkelschleifer, dafür sehr kontrolliert. Gerade bei Edelstahl oder Cortenstahl mit höherer Materialstärke bietet die Säbelsäge eine gute Alternative, wenn sauber und vibrationsarm gearbeitet werden soll.

Metallschere – nur für dünne Materialien

Hand- oder Blechscheren sind ausschließlich für sehr dünne Rasenkanten geeignet, etwa bei Aluminium oder besonders leichten verzinkten Ausführungen. Man könnte zwar auch Edelstahl oder Cortenstahl damit schneiden, allerdings mit Stärken unter 1 mm, welche wir nicht in unserem Shop führen. Zudem nicht für unsere "PREMIUM"-Beeteinfassungen geeignet, da die 90° Umbördelung unten damit nicht sauber geschnitten werden kann.

Für kurze Anpassungen oder kleine Korrekturen kann eine Metallschere ausreichen, für exakte Schnitte an sichtbaren Kanten ist sie jedoch nur eingeschränkt empfehlenswert.

Werkzeuge, die ungeeignet sind

Nicht jedes Werkzeug, das Metall schneiden kann, eignet sich auch für Rasenkanten. Ungeeignet oder problematisch sind:

  • Holzsägeblätter (führen zu Ausfransungen)
  • grobe Trennscheiben (unsaubere Schnittkante)
  • Hammerschläge zum „Abbrechen“ des Materials

Solche Methoden beschädigen das Profil, führen zu ungleichmäßigen Kanten und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Fixieren vor dem Schneiden – oft unterschätzt

Unabhängig vom gewählten Werkzeug ist das sichere Fixieren der Rasenkante entscheidend. Idealerweise wird das Element auf zwei Böcken oder einer stabilen Unterlage abgelegt und mit Schraubzwingen fixiert. So wird verhindert, dass das Material während des Schneidens verrutscht oder vibriert – beides führt sonst zu unsauberen Schnitten.

Schritt-für-Schritt: Metall-Rasenkante richtig schneiden

Damit eine Metall-Rasenkante nach dem Kürzen sauber sitzt, stabil bleibt und optisch überzeugt, sollte der Schnitt immer systematisch erfolgen. Wer hier strukturiert arbeitet, vermeidet schiefe Enden, scharfe Grate und spätere Probleme beim Verbinden der Elemente. Die folgende Anleitung orientiert sich an der Vorgehensweise professioneller Garten- und Landschaftsbauer (und meiner eigenen Erfahrung) und ist für alle gängigen Metallarten geeignet. Bitte beachten, dass bei unseren Edelstahl und Aluminium Produkten eine Schutzfolie aufgeklebt ist. Diese bitte VOR dem Schnitt an der geplanten Schnittkante abziehen.

Rasenkante aus Edelstahl mit geklebter Schutzfolie gegen Kratzer etwas abgezogen.

Schritt 1: Länge exakt messen und Schnittlinie anzeichnen

Bevor geschnitten wird, muss die benötigte Länge exakt bestimmt werden. Miss die Strecke, an der die Rasenkante eingebaut werden soll, möglichst direkt am geplanten Einbauort. Kleine Ungenauigkeiten summieren sich später schnell und führen zu unsauberen Übergängen.

Übertrage das Maß anschließend auf die Metall-Rasenkante und markiere die Schnittlinie gut sichtbar. Verwende dafür einen wasserfesten Marker oder einen feinen Metallstift. Wichtig ist, dass die Linie rechtwinklig zur Kante verläuft – ein schiefer Schnitt ist später sofort sichtbar und erschwert das Verbinden der Elemente. Aus eigener Erfahrung kann ich den Hinweis geben nur Anzeichnungen zu machen, die auch relevant sind. Sonst schneidet man eventuell an der falschen Linie und die Kante könnte durch eine zu kurze Länge unbrauchbar werden.

Profi-Tipp: Lege ein kleines Metalllineal oder eine gerade Leiste an, um die Schnittlinie exakt auszurichten.

Schritt 2: Rasenkante sicher fixieren

Vor dem Schneiden muss die Rasenkante fest fixiert werden. Lege sie auf zwei stabile Böcke oder eine Werkbank und fixiere sie mit Schraubzwingen. Achte darauf, dass der zu schneidende Bereich frei zugänglich ist und nicht unter Spannung steht.

Eine schlecht fixierte Kante kann während des Schneidens verrutschen, was zu ungleichmäßigen Schnittkanten oder Verletzungen führen kann. Stabilität und Kontrolle sind hier entscheidend.

Schritt 3: Sauber und gleichmäßig schneiden

Setze das gewählte Werkzeug ruhig und kontrolliert an. Ob Winkelschleifer oder Säbelsäge – arbeite ohne Hast und mit gleichmäßigem Druck. Lass das Werkzeug die Arbeit machen und vermeide ruckartige Bewegungen.

Bei einem Winkelschleifer empfiehlt es sich, den Schnitt in einem gleichmäßigen Zug auszuführen, ohne zwischendurch abzusetzen. So entsteht eine saubere, gerade Schnittkante. Bei dickeren Materialien kann es sinnvoll sein, den Schnitt in zwei ruhigen Durchgängen zu führen, um Hitzeentwicklung zu reduzieren.

Wichtig: Trage während des Schneidens immer Schutzbrille, Handschuhe und einen Gehörschutz! Funken, Metallspäne oder scharfe Kanten stellen ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar und können zu sehr schweren Verletzungen führen! Bitte bei Unsicherheit einen Profi oder erfahrenen Freund bitten, den Schnitt durchzuführen.

Schritt 4: Schnittkante kontrollieren

Nach dem Schnitt sollte die Kante genau begutachtet werden. Prüfe, ob der Schnitt gerade verlaufen ist und ob Grate oder scharfe Stellen vorhanden sind. Kleine Unebenheiten lassen sich jetzt noch leicht korrigieren, bevor die Rasenkante eingebaut oder verbunden wird.

Besonders bei sichtbaren Bereichen lohnt es sich, besonders sorgfältig zu arbeiten. Eine sauber geschnittene Rasenkante fügt sich später deutlich harmonischer in das Gesamtbild ein.

Schritt 5: Vorbereitung für Verbindung oder Einbau

Wenn die Rasenkante nach dem Schneiden direkt mit einem weiteren Element verbunden werden soll, prüfe, ob Schraublöcher oder Steckverbindungen weiterhin korrekt passen. In manchen Fällen ist es notwendig, ein neues Loch für eine Verschraubung zu bohren. Verwende dafür einen Metallbohrer mit passendem Durchmesser und arbeite ebenfalls kontrolliert.

Erst wenn die Kante sauber geschnitten, geprüft und vorbereitet ist, sollte sie eingebaut oder mit weiteren Elementen verbunden werden.

Saubere Ecken, Rundungen & Übergänge herstellen

Gerade bei individuell gestalteten Gärten sind es selten nur gerade Linien, die mit einer Metall-Rasenkante eingefasst werden. Beete verlaufen geschwungen, Wege treffen in Winkeln aufeinander und Übergänge müssen optisch möglichst unauffällig gelöst werden. Genau hier zeigt sich, ob eine Rasenkante professionell angepasst wurde oder ob Kompromisse sichtbar bleiben.

Mit der richtigen Technik lassen sich auch anspruchsvolle Formen sauber umsetzen – ohne unnötigen Materialverlust und ohne die Stabilität der Kante zu beeinträchtigen.

Ecken sauber ausführen – ohne sichtbare Brüche

Bei rechtwinkligen oder spitzen Ecken gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder die Rasenkante wird komplett getrennt und neu mit unseren (Eck-)Verbindern verbunden, oder sie wird gezielt eingeschnitten und gebogen. Die zweite Variante ist besonders elegant und habe ich öfters angewendet, da sie eine durchgehende Linienführung ermöglicht und man spart sich einen Verbinder.

Dazu wird die Rasenkante an der Innenseite der geplanten Ecke mit einem Winkelschleifer nur teilweise eingeschnitten.

  • Bei unserer "KLASSIK" Variante: Der Schnitt wird als kleines Dreieck an der oberen Umbördelung innen eingeschnitten. Dann wird die Kante an etwas "angeflext", sprich nur ganz leicht an der Schnittkante oberflächlich angekratz.
  • Bei unserer "PREMIUM" Variante: Gleich wie bei "KLASSIK", nur muss hier zusätzlich unten bei der Umbördelung ein etwas größeres Dreieck weggeschnitten werden, damit sich dies beim Biegen nicht blockiert.

Anschließend lässt sich das Profil vorsichtig in den gewünschten Winkel biegen. So entsteht eine saubere Ecke ohne Stoßstelle, die optisch ruhiger wirkt und weniger anfällig für Bewegungen ist.

Diese Methode eignet sich besonders für Edelstahl- und Cortenstahlkanten mit ausreichender Materialstärke, funktioniert aber auch mit allen anderen unserer Materialien.

Rundungen gleichmäßig formen

Für geschwungene Beete oder Wege ist es wichtig, dass die Rundung harmonisch und gleichmäßig verläuft. Statt das Material zu stark zu zwingen, sollte die Form schrittweise angepasst werden. Leichte Vorbiegungen von Hand erleichtern die spätere Verlegung erheblich.

Bei engeren Radien kann es sinnvoll sein, mehrere kurze Elemente zu verwenden oder die Kante in kleinen Abständen minimal einzuschneiden. Dadurch lässt sich der Radius gleichmäßiger formen, ohne dass das Material knickt oder sich sichtbar verzieht.

Wichtig ist, jede Rundung vor dem endgültigen Einbau einmal probeweise auszulegen. So lassen sich Unregelmäßigkeiten früh erkennen und korrigieren.

Übergänge zwischen geraden und gebogenen Abschnitten

Übergänge sind besonders sensibel, da sie oft im Blickfeld liegen. Achte darauf, dass der Übergang fließend wirkt und keine abrupten Richtungswechsel entstehen. Kleine Anpassungen im Verlauf sind meist unauffälliger als ein harter Knick.

Wenn mehrere Elemente verbunden werden, sollten die Übergänge exakt ausgerichtet und fest verschraubt sein. Schon geringe Höhenunterschiede fallen später deutlich auf, vor allem entlang von Rasenflächen oder Terrassenkanten.

Profi-Tipp für ein harmonisches Gesamtbild

Betrachte Ecken und Rundungen immer aus mehreren Perspektiven – nicht nur aus der Nähe, sondern auch aus der Distanz. Was aus nächster Nähe korrekt aussieht, kann aus einigen Metern Entfernung unruhig wirken. Kleine Korrekturen vor dem finalen Einbau sparen später viel Aufwand.

Schnittkanten nachbehandeln – Rost & Verletzungen vermeiden

Nach dem Schneiden einer Metall-Rasenkante ist die Nachbearbeitung der Schnittkante ein entscheidender Schritt, der häufig unterschätzt wird. Eine unbehandelte Schnittkante ist nicht nur optisch unsauber, sondern kann langfristig die Haltbarkeit des Materials beeinträchtigen und stellt zudem ein erhöhtes Verletzungsrisiko dar. Mit wenigen gezielten Handgriffen lässt sich das jedoch zuverlässig vermeiden.

Warum die Nachbehandlung so wichtig ist

Beim Schneiden entstehen an der Kante feine Metallgrate und scharfe Übergänge. Diese können:

  • Verletzungen beim Einbau oder bei späteren Arbeiten verursachen
  • das saubere Verbinden der Elemente erschweren
  • bei bestimmten Materialien Korrosion begünstigen

Gerade bei verzinktem Stahl oder Aluminium wird durch den Schnitt die schützende Oberfläche unterbrochen. Ohne Nachbehandlung kann hier Feuchtigkeit eindringen und die Lebensdauer der Rasenkante deutlich verkürzen.

Grate entfernen und Kanten glätten

Der erste Schritt besteht darin, die Schnittkante mechanisch zu glätten. Verwende dafür eine Metallfeile oder alternativ einen Winkelschleifer mit feiner Schleifscheibe. Ziel ist es nicht, Material abzutragen, sondern scharfe Kanten und Unebenheiten zu entfernen.

Arbeite gleichmäßig entlang der Schnittkante, bis sie sich glatt anfühlt und keine scharfen Stellen mehr aufweist. Besonders bei sichtbaren Bereichen lohnt es sich, hier sorgfältig zu arbeiten, da eine sauber nachbearbeitete Kante deutlich hochwertiger wirkt.

Materialabhängige Nachbehandlung

Je nach Metallart ist eine zusätzliche Behandlung sinnvoll oder sogar notwendig:

  • Verzinkter Stahl:
    Die Schnittkante sollte unbedingt mit einem Zink- oder Korrosionsschutzspray behandelt werden. So wird der unterbrochene Schutzfilm wiederhergestellt und Rostbildung verhindert.

  • Aluminium:
    Auch hier empfiehlt sich eine Schutzbehandlung der Schnittkante, da Aluminium an offenen Stellen empfindlicher reagiert. Ein transparenter Schutzlack ist ausreichend.

  • Cortenstahl:
    Eine spezielle Behandlung ist in der Regel nicht notwendig. Die Schnittkante wird im Laufe der Zeit eine eigene Patina entwickeln und sich selbst schützen.

  • Edelstahl:
    Edelstahl ist korrosionsbeständig, dennoch sollte die Schnittkante sauber geglättet werden, um Verletzungen zu vermeiden und eine gleichmäßige Optik zu gewährleisten.

Sicherheit beim Einbau und im späteren Betrieb

Eine korrekt nachbearbeitete Schnittkante ist nicht nur langlebiger, sondern auch sicherer. Gerade im Bereich von Rasenflächen, auf denen barfuß gelaufen wird, oder in Beeten, die regelmäßig gepflegt werden, ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Erst wenn die Schnittkante geglättet und gegebenenfalls geschützt ist, sollte die Rasenkante eingebaut oder mit weiteren Elementen verbunden werden.

Typische Fehler beim Schneiden von Metall-Rasenkanten – und wie du sie vermeidest

Auch wenn das Kürzen einer Metall-Rasenkante grundsätzlich kein komplizierter Arbeitsschritt ist, treten in der Praxis immer wieder Fehler auf, die später zu Problemen führen. Viele dieser Fehler zeigen sich erst nach dem Einbau – etwa durch unsaubere Übergänge, Roststellen oder instabile Verbindungen. Wer sie kennt, kann sie jedoch leicht vermeiden.

Unsauberes Messen und falsche Schnittposition

Einer der häufigsten Fehler ist ein ungenaues Maßnehmen. Schon wenige Millimeter Abweichung können dazu führen, dass Elemente nicht sauber aneinander anschließen oder sichtbare Spalten entstehen. Besonders kritisch ist dies bei geraden Linien oder an Übergängen zu Terrassen und Wegen.

Um das zu vermeiden, sollte immer direkt am geplanten Einbauort gemessen werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, das Maß ein zweites Mal zu prüfen, bevor geschnitten wird. Ein einmal zu kurz geschnittenes Element lässt sich nicht mehr korrigieren.

Schneiden ohne ausreichende Fixierung

Eine nicht fixierte Rasenkante kann sich während des Schneidens bewegen oder vibrieren. Das Ergebnis sind schiefe Schnittkanten, ausgefranste Ränder oder sogar Materialverformungen. Zudem erhöht sich das Verletzungsrisiko erheblich.

Die Rasenkante sollte deshalb immer stabil auf Böcken oder einer Werkbank liegen und mit Schraubzwingen fixiert werden. Dieser Schritt spart am Ende Zeit und sorgt für ein deutlich saubereres Ergebnis.

Falsches Werkzeug oder ungeeignete Trennscheiben

Nicht jedes Werkzeug, das Metall schneiden kann, ist für Rasenkanten geeignet. Grobe Trennscheiben, Holzsägeblätter oder improvisierte Lösungen führen oft zu unsauberen Schnitten und beschädigen die Oberfläche.

Für ein professionelles Ergebnis sollten ausschließlich für Metall geeignete Werkzeuge und Schneidmittel verwendet werden. Das schützt nicht nur das Material, sondern erleichtert auch die Nachbearbeitung der Schnittkante.

Schnittkanten nicht nachbehandeln

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Auslassen der Nachbearbeitung. Scharfe Grate bleiben bestehen, Schutzschichten werden nicht erneuert und offene Metallflächen sind ungeschützt der Witterung ausgesetzt.

Gerade bei verzinktem Stahl und Aluminium kann dies langfristig zu Korrosion führen. Die kurze Nachbehandlung mit Feile und Schutzspray verlängert die Lebensdauer der Rasenkante erheblich und sollte daher immer durchgeführt werden.

Zu hastiges Anpassen von Ecken und Rundungen

Beim Formen von Ecken oder Rundungen wird das Material manchmal zu stark gebogen oder eingeschnitten. Das kann zu sichtbaren Knicken, Spannungen im Profil oder instabilen Übergängen führen.

Besser ist es, schrittweise vorzugehen, die Form regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls kleine Korrekturen vorzunehmen. Geduld zahlt sich hier sichtbar aus.

Profi-Hinweis

Viele dieser Fehler entstehen durch Zeitdruck oder fehlende Vorbereitung. Wer sich vorab einen klaren Plan macht und jeden Arbeitsschritt bewusst ausführt, erzielt nicht nur ein besseres Ergebnis, sondern spart am Ende auch Zeit.

Fazit – Metall-Rasenkanten sauber kürzen und professionell anpassen

Das Schneiden und Anpassen von Metall-Rasenkanten ist kein komplizierter Sonderfall, sondern ein ganz normaler Bestandteil eines sauber geplanten Gartenprojekts. Wer strukturiert vorgeht, das richtige Werkzeug verwendet und die Schnittkanten sorgfältig nachbehandelt, erzielt ein Ergebnis, das optisch überzeugt und über viele Jahre stabil bleibt.

Entscheidend ist, sich vor dem Schneiden ausreichend Zeit für die Vorbereitung zu nehmen. Exaktes Messen, sauberes Fixieren und kontrolliertes Arbeiten verhindern unnötigen Verschnitt und sorgen dafür, dass Übergänge, Ecken und Rundungen harmonisch wirken. Besonders bei hochwertigen Materialien wie Edelstahl oder Cortenstahl lohnt sich dieser sorgfältige Umgang, da so die Materialqualität vollständig erhalten bleibt.

Ebenso wichtig ist die Nachbearbeitung der Schnittkanten. Sie schützt nicht nur vor Verletzungen, sondern trägt maßgeblich zur Langlebigkeit der Rasenkante bei. Gerade bei verzinktem Stahl oder Aluminium ist dieser Schritt unverzichtbar, um Korrosion langfristig zu vermeiden.

Wer diese Grundsätze beachtet, kann Metall-Rasenkanten flexibel an nahezu jedes Gartenprojekt anpassen – unabhängig davon, ob es sich um gerade Linien, geschwungene Beete oder komplexe Übergänge handelt.

Als allgemeinen Hinweis möchten ich Ihnen mitteilen, dass wir keine Kürzung von Rasenkanten mehr selbst als Dienst anbieten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Meine Erfahrungen, grundlegende Recherche und für euch geschrieben von Marcel Trinks.
Verheiratet, Vater von 3 Kindern.
Mitgründer von Rasenkanten-Experte.de und zuständig für den Bereich IT und Onlineauftritt. Ich teile in diesem Blog meine Erfahrungen mit unseren Rasenkanten und Beeteinfassungen, gebe praktische Tipps und Anregungen zur Gartengestaltung.
In meiner Freizeit neben der Familie treibe ich gerne Sport und "schaff" im Garten, wie wir im Schwabenländle gerne sagen.
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